Die Entdeckung der Ähnlichkeitsregel

 

Die Homöopathie, auch Klassische Homöopathie oder Homöopathik genannt, wurde von dem Arzt, Chemiker und Apotheker Dr. Samuel Hahnemann, vor 200 Jahren begründet. Sie basiert auf dem Ähnlichkeitsprinzip "Similiar Similibus Curentur" - Ähnliches werde mit Ähnlichem geheilt. Durch eine Übersetzung des schottischen Pharmakologen Dr. William Cullen, stieß Hahnemann auf die Abhandlung zur Chinarinde. Cullen behauptete dort, daß die Chinarinde Wechselfieber (Malaria) durch seine magenstärkende Wirkung heile. Hahnemann überprüfte nun diese Behauptung, in dem er einen Selbstversuch mit der Chinarinde startete. Er aß die Chinarinde und entwickelte darauf hin Symptome, die den Erscheinungen des Wechselfiebers ähnlich waren. Diese Symptome entwickelten sich immer wieder von neuem, so lange er die Chinarinde aß. 

 

Er dokumentierte den Selbstversuch wie folgt:

»Ich nahm des Versuchs halber etliche Tage zweimal täglich jedesmal 4 Quentchen gute China ein; die Füße, die Fingerspitzen wurden mir erst kalt, ich ward matt und schläfrig, dann fing das Herz an zu klopfen, mein Puls ward hart und geschwind; eine unleidliche Ängstlichkeit, ein Zittern, eine Abgeschlagenheit durch alle Glieder; dann ein Klopfen im Kopf, Röte der Wangen, Durst, kurz alle mir sonst beim Wechselfieber gewöhnlichen Symptome erschienen nacheinander, doch ohne eigentliche Fieberschauer.

Mit kurzem: Auch die mir bei Wechselfieber gewöhnlichen besonders charakteristischen Symptome, die Stumpfheit der Sinne, die Art von Steifigkeit in allen Gelenken, besonders aber die taube widrige Empfindung, welche in dem Periostium über allen Knochen des ganzen Körpers ihren Sitz zu haben scheint - alle erschienen. Dieser Paroxysmus dauerte 2 bis 3 Stunden jedesmal und erneuerte sich, wenn ich diese Gabe wiederholte, sonst nicht. Ich hörte auf und ich ward gesund» (Zitat aus Hahnemann, deutscher Übersetzung des Werkes von Cullen 1789).

Hahnemann experimentierte mit der Chinarinde und die durch die Chinarinde hervorgerufenen malariaänlichen Symptome, hatte er das Ähnlichkeitsprinzip entdeckt. Darauf hin versuchte Hahnemann zu einer bestimmten Krankheit ein Mittel zu finden, das ähnliche Symptome wie die Krankheit bei gesunden Menschen verursacht. 

 

Die Wirkung der Potenzen

 

Nachdem Hahnemann die genaue Wirkung der verschiedenen Heilmittel kennengelernt und diese in seiner «Materia Medica»

(Arzneimittelsammlung mit Prüfungssymptomen an Gesunden vom Kopf zu Fuß Schema) festgehalten hatte, verschrieb er die Mittel seinen Patienten. Dabei erlebte er zum Teil heftige Verschlechterungen bei den Kranken. Er kam schließlich zu dem Schluß, daß die bisherigen Dosierungen, die er verabreicht hatte, wohl zu stark gewesen waren. So reduzierte er die Dosis und begann die Heilmittel zu verdünnen. Jetzt aber waren die Arzneimittel zu schwach und wirkten an den kranken Menschen nicht. Hahnemann stand vor einem Rätsel. Durch weitere Forschungen kam er Jahre später auf die Idee, die bereits verdünnten Mittel zu verschütteln. Der Effekt war verblüffend: Hahnemann bemerkte, daß die Wirkung des Mittels sich verstärkte, ohne größere Nebenwirkungen zu haben. Wie er zu dieser Entdeckung kam ist nicht bekannt. Das schrittweise Verdünnen und das kräftige Schütteln des Mittels wird in der Homöopathie «Potenzierung» genannt. Mit dieser Entdeckung konnten nun auch Schlangengifte oder das Arsen gegeben werden, die in der beschriebenen Potenzierung nun ihre heilsame Wirkung zeigten.

 

Homöopathie "Auf neuen Wegen"

 

Gerade in der letzten Zeit wird ja sehr viel über die Homöopathie berichtet, daß es sich nur um Placeboeffekte handelt und die Meinungen gehen von guten Erfahrungen bishin zu Placeboeffekt und Diffamierungen weit auseinander. Prof. Rajendran hat in seinem Buch "Nanodynamik" erklärt, daß Homöopathie kein Placeboeffekt ist, sondern auf der Basis von Elektronenmikroskop in Kombination mit dem Massenspektrometer, konnte er messbare Teilchen im Nanobereich nachweisen, die je nach Potenz (z.B. C3, C30, C100, C200, LM1, LM6, LM12, LM24, LM30) unterschiedlich sind. Die Dimension der Teilchen liegt nicht im gewohnten messbaren Milli- oder Mikrogramm Bereich, sondern im Nano Bereich. Die äußere Form der Teilchen ändert sich je nach Verdünnung, so daß jede Potenz tatsächlich ein eigenes Heilmittel mit unterschiedlicher Wirkung darstellt. Auch die atomare Zusammensetzung zeigt sich in verschiedenen Potenzen unterschiedlich, wobei gilt, daß die 30er Potenz oft die geringste Variabilität an Inhaltsstoffen aufzeigt und somit charakteristischer für das Mittel ist, während mit zunehmender Potenz immer mehr Elemente aus dem Periodensystem auftauchen, wodurch das Mittel komplexer wird. Bei homöopathischen Komplexmitteln kann man sehen, daß sich die Teilchen nicht vermischen, sondern unterschiedliche Form und Größe beibehalten, die unterschiedliche Heilaufgaben durchführen können. Die Potenzierung von LM Potenzen bringt gleichmäßigere und vorhersehbarere Veränderungen als die C-Potenzen. Schon in der LM1 kann man viele homöopathische Anwendungen erkennen. In Wasser aufgelöste homöopathische Mittel erhalten ihre original Nanopartikel Struktur und zeigen sich stabil und sind universell einsetzbar.

 

 

 

 

 

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© Praxis Martin Hüwel, Heilpraktiker